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Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

 

Hier finden Sie aktuelle Informationen über Zulassungsvoraussetzungen, Inhalte, Lehrgangsdaten und Ansprechpartner der Ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) bei der DAA in Forchheim.

 

 

 

 

Die Lernanforderungen in der Berufsausbildung steigen ständig, die Wirtschaft braucht Fachkräfte. Gerade in den letzten Jahren ist aber auch die Zahl der abgebrochenen Ausbildungen gestiegen. Die Ursachen für Ausbildungsabbrüche sind vielfältig. Mangelhafte Leistungen in der Berufsschule sowie Konflikte am Arbeitsplatz stehen dabei im Vordergrund.

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) sind ein Förderprogramm für Auszubildende der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, das die DAA in Bamberg und Forchheim anbietet. Mit abH kann der Ausbildungserfolg gesichert und ein drohender Abbruch der Ausbildung verhindert werden. Um diesen Ursachen entgegenzuwirken werden in abH den Auszubildenden Stütz- und Förderunterricht sowie sozialpädagogische Betreuung angeboten. Durch diese Förderung sollen die Unterrichtsanforderungen der Berufsschule erreicht sowie Störungen im sozialen Umfeld bzw. am Arbeitsplatz aufgearbeitet werden.

Thematische Schwerpunkte:

  • Durcharbeiten des Unterrichtsstoffes der Berufsschule und der Betriebe in Kleingruppen
  • Wiederholung von Grundlagen aus der Schule oder zurückliegender Ausbildungsjahre
  • Vorbereitung auf die Klassenarbeiten, die Zwischen- und Abschlussprüfung
  • Gemeinsames Üben von Prüfungssituationen
  • Erlernen und Üben von Lerntechniken
  • Unterstützung bei persönlichen Fragen und Problemen
  • Vermittlung bei Konflikten am Arbeitsplatz, in der Berufsschule oder im Elternhaus

Zugangsvoraussetzungen und Kosten:

Die Genehmigung für den Besuch der abH erfolgt durch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Die Teilnahme an den abH ist dann für die Teilnehmer und die Betriebe kostenlos: Die Kosten trägt die Agentur für Arbeit. Bei Zweitausbildungen werden abH in der Regel nicht gefördert. Das abH-Team der DAA berät und unterstützt die Interessenten bei der Antragsstellung.

Der Unterricht findet wöchentlich im Umfang von 3-8 Unterrichtsstunden entweder nach der Arbeit und/oder am Berufsschultag statt.

Für die Antragstellung bei der Agentur für Arbeit werden benötigt:

  • Ausbildungsvertrag
  • letztes Berufsschulzeugnis und/oder aktuelle Notenübersicht
  • ggf. Zwischenprüfungsergebnis
  • Schulabschlusszeugnis
  • aktueller Lebenslauf
  • Sozialversicherungsnummer